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Rahmani Hoca

Schwarze Magie lösen: islamische Wege und Bittgebete

Schwarze Magie lösen aus islamischer Sicht: was Koran und Sunna über Sihr sagen, welche Suren und Bittgebete der Prophet las und wie das Gespräch abläuft.

Online-Gespräch mit Cihat Keskin (Rahmani Hoca)

Persönliches Gespräch auf Deutsch, Türkisch oder Englisch – per WhatsApp, Telefon oder Videoanruf. Danach erhalten Sie einen schriftlichen, auf Sie abgestimmten Plan mit Versen und Bittgebeten.

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Wer nach „schwarze Magie lösen“ sucht, sucht meist einen Weg, der mit dem eigenen Glauben vereinbar ist. Im Islam heißt Magie Sihr. Koran und Sunna sprechen offen darüber – und sie beschreiben auch den Weg, sich davon zu lösen: Zuflucht bei Allah, Lesen bestimmter Suren und Bittgebete. Diese Seite fasst diesen Weg mit Quellen zusammen.

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Was ist Sihr im Islam?

Der Koran erwähnt Magie in Sure 2:102 im Zusammenhang mit Harut und Marut in Babel. Der Vers sagt, dass Menschen damit Zwietracht zwischen Mann und Frau säen wollten, und betont zugleich: Sie schaden damit niemandem außer mit Allahs Erlaubnis. Damit ist die Grundlage gelegt: Die letzte Macht liegt allein bei Allah, nicht beim Magier.

Der Prophet zählte Magie zu den sieben verderblichen Sünden, die man meiden soll (Sahih al-Buchari 2766, Sahih Muslim 89). Magie auszuüben oder ausüben zu lassen ist daher im Islam verboten. Das Lösen geschieht nicht durch Gegenzauber, sondern durch den Koran und die Bittgebete der Sunna.

Was der Koran über die Wirkung von Magie sagt

Als die Magier des Pharao ihre Künste zeigten, sagte Musa (Moses):

„Als sie geworfen hatten, sagte Musa: Was ihr vorgebracht habt, ist Zauberei. Allah wird sie zunichte machen. Gewiß, Allah läßt das Tun der Unheilstifter nicht als gut gelten.“ (Sure 10:81, Übersetzung: Bubenheim/Elyas)

Und an anderer Stelle:

„Wirf hin, was in deiner Rechten ist, so verschlingt es das, was sie gemacht haben. Was sie gemacht haben, ist nur die List eines Zauberers, und dem Zauberer wird es nicht wohl ergehen, wohin er auch kommen mag .“ (Sure 20:69, Übersetzung: Bubenheim/Elyas)

Diese Verse werden beim Lösen von Magie häufig gelesen, weil sie den Kern ausdrücken: Was Magie aufbaut, macht Allah zunichte.

Das Beispiel des Propheten

Nach einem Bericht von Aischa wurde auch der Prophet von einem Mann namens Labid ibn al-A’sam mit Magie belegt, sodass er meinte, etwas getan zu haben, was er nicht getan hatte (Sahih al-Buchari 5763, Sahih Muslim 2189). Er wandte sich mit Bittgebeten an Allah, bis ihm offenbart wurde, was geschehen war. In der islamischen Überlieferung wird dieses Ereignis mit den beiden Schutzsuren al-Falaq (113) und an-Nas (114) verbunden. In Sure 113:4 wird ausdrücklich Zuflucht gesucht:

„und vor dem Übel der Knotenanbläserinnen“ (Sure 113:4, Übersetzung: Bubenheim/Elyas)

Die islamischen Wege im Überblick

1. Ruqyah mit Koranversen

Ruqyah ist das Lesen von Koranversen und Bittgebeten über einem Menschen. Der Prophet erlaubte sie, solange sie keine Beigesellung (Schirk) enthält (Sahih Muslim 2200). Typisch sind die Fatiha, Ayat al-Kursi (2:255), die letzten Verse der Sure al-Baqara, 7:117–122, 10:81–82, 20:69 sowie die Suren 112–114. Mehr dazu auf der Seite Ruqyah auf Deutsch.

2. Die drei Schutzsuren am Abend

Der Prophet las jeden Abend die Suren 112, 113 und 114, blies in seine Hände und strich damit über seinen Körper, dreimal (Sahih al-Buchari 5017).

3. Zuflucht mit Allahs vollkommenen Worten

Nach Sahih Muslim 2708 schadet demjenigen nichts, der an einem Ort sagt: „Ich nehme Zuflucht bei den vollkommenen Worten Allahs vor dem Übel dessen, was Er erschaffen hat“, bis er diesen Ort verlässt.

4. Bittgebet bei Schmerzen

Uthman ibn Abi al-As klagte über Schmerzen. Der Prophet lehrte ihn, die Hand auf die Stelle zu legen, dreimal „Bismillah“ zu sagen und siebenmal: „Ich nehme Zuflucht bei Allah und Seiner Macht vor dem Übel dessen, was ich spüre und befürchte“ (Sahih Muslim 2202).

5. Beständigkeit

Entscheidend ist die Regelmäßigkeit: tägliche Gebete, morgens und abends Ayat al-Kursi, das Lesen der Sure al-Baqara im Haus (Sahih Muslim 780).

Persönliche Begleitung

Cihat Keskin (Rahmani Hoca) hört Ihnen im Gespräch zuerst zu und stellt dann einen schriftlichen Leseplan mit den passenden Versen, Suren und Bittgebeten zusammen – abgestimmt auf Ihren Tagesablauf in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Das Gespräch erfolgt per WhatsApp, Telefon oder Videoanruf, auf Deutsch, Türkisch oder Englisch.

Weiterlesen: Schwarze Magie: Symptome, Dschinn im Islam, Böser Blick (Nazar). Länderseiten (Türkisch): Deutschland, Österreich, Schweiz.

Häufige Fragen

Ist es erlaubt, Magie mit Magie zu lösen?

Nein. Magie zählt nach Sahih al-Buchari 2766 zu den sieben verderblichen Sünden. Der islamische Weg ist Ruqyah mit Koran und Bittgebeten.

Welche Suren werden beim Lösen von Magie gelesen?

Häufig die Fatiha, Ayat al-Kursi, 2:285–286, 7:117–122, 10:81–82, 20:69 sowie die Suren 112, 113 und 114.

Wurde auch der Prophet von Magie getroffen?

Ja, nach Sahih al-Buchari 5763 und Sahih Muslim 2189, überliefert von Aischa.

Kann Magie ohne Allahs Erlaubnis schaden?

Nein. Sure 2:102 sagt, dass sie niemandem schadet, außer mit Allahs Erlaubnis.

Wie läuft das Gespräch ab?

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Quellen

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